Weingut Hirsch

Die eigene Bezeichnung des Weinguts lautet „Weingut Hirsch seit 1878 mit Eigensinn“. Johannes, der das 31 ha große Weingut in Kammern nahe Langenlois im Kamptal heute in fünfter Generation als Familienbetrieb führt, gilt als eigensinnig, eine Charaktereigenschaft, die ihn mit seinem Vater eint. Dieser brachte das Weingut auf die heutige Größe und traf Entscheidungen, die vor Ort keiner verstehen konnte, z.B. Weinlagen zu kaufen, vor denen andere Winzer abschreckten. Heute sind die Hirschs bestens vertreten in den besten Weinlagen des Kamptals. Der Sohn Rainer konzentrierte sich sehr früh auf den Anbau von Grünen Veltliner und Riesling, alle anderen Sorten wurden geopfert. Er war einer der ersten Winzer in Österreich, der konsequent auch für die Spitzenweine auf Schraubverschluss setzte – heute ist dies bei vielen Standard. Früh stellte er seinen Betrieb auf biodynamischen Anbau; einen Antritt, den heute viele Spitzenwinzer wählen. Verwendet wird seit 1978 ausschließlich Kompost als Naturdünger. Dieser kommt direkt aus der Nachbarschaft von Robert Paget, einem alten Freund und Weggefährten. Pagets Ziegen und Büffel geben nicht nur hervorragende Milch für die Käserei, sondern „erzeugen“ auch einen prächtigen Dünger für die Hirsch-Weingärten. Hohe Stockdichte, akribische Laubarbeit und ertragsreduzierende Maßnahmen sind Selbstverständlichkeiten sorgfältiger Weingartenpflege. 2013 erfolgte die Umstellung auf den sanften Rebschnitt nach Simonit & Sirch. Das österreichische Weinmagazin Falstaff zeichnet das Gut mit vier von fünf möglichen Sternen aus.

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