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Ökonomierat Rebholz, Siebeldingen, Pfalz

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Hansjörg Rebholz führt das konsequent weiter, was seine Vorfahren schon begonnen haben: den Ausbau kompromisslos trockener Weine. Seine Weine haben eine eigene Charakteristik, die genügend Zeit benötigen, um sich zu entwickeln. Nicht umsonst bringt Rebholz manche seiner Weine relativ spät auf den Markt. Dann aber zeigen sie sich in ihrer ganzen Größe, die Rebholz zu einem der besten deutschen Weingüter hat werden lassen.     

Rebholz besitzt 14 Hektar und baut zu 35 % Riesling, 25 % Spätburgunder und 25 % weiße Burgundersorten (Weiß- und Grauburgunder, Chardonnay) an. Sein Durchschnittsertrag liegt bei 55 hl/ha. Die Lagen sind durch die Bodenvielfalt des Rheingrabenbruchs geprägt. Vom Rotliegendes der Spitzenlage "Kastanienbusch" über Löß und Hangschotter am "Münzberg", Löß im "Rosenberg" und Muschelkalk, Hangschotter und Löß "Im Sonnenschein" bieten Böden und Klima ausgezeichnete Voraussetzungen für die klassischen Rebsorten. Schaut man auf die Bezeichnungen seiner Weine, die den jeweiligen Bodennamen beinhalten, zeigt sich, welch großer Verfechter Rebholz für authentische Terroirweine ist. Rebholz´ Spitzenlagen, die auch für die Großen Gewächse genutzt werden, sind in Siebeldingen und in Birkweiler. Die Lage "Im Sonnenschein" liegt in Siebeldingen. Hier baut er Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder zu Großen Gewächsen aus. Die Burgunderparzellen haben einen Muschelkalkanteil, auf der sich die Burgundersorten besonders gut entwickeln. In Birkweiler besitzt er im Kastanienbusch ebenfalls wie das Weingut Dr. Wehrheim eine schieferlastige Spitzenlage für Riesling.


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